Intuitives Malen und Gestalten bei Lernstörungen, Legasthenie und Dyskalkulie


Legasthenie, Dyskalkulie oder Lernstörungen führen oft zu Minderwertigkeitsgefühlen bei Kindern. „Ich bin doof“, „die anderen sind schlauer“, „sie kriegen es hin, aber ich nicht“ oder „ich kann nichts“ sind Einstellungen, die sich mit der Zeit bei Kindern manifestieren und zu zusätzlichen psychosozialen Störungen führen. Diese äußern sich unter anderem in sozialem Rückzug, anhaltender Traurigkeit und Aggressionen gegen sich selbst oder andere.

Kinder erfahren über Intuitives Malen neue Erfolgserlebnisse, um ihr Selbstvertrauen aufzubauen und neue Lernerfahrungen zu wagen. Kinder entfalten ihre kreativen und schöpferischen Fähigkeiten. Mit diesen Erfolgserlebnissen entsteht ein neues Selbstvertrauen bei den Kindern. Anstelle von "ich kann nicht", oder "ich bin doof" entstehen positive Einstellungen wie "ich kann" oder "ich bin kreativ".

Beim Intuitiven Malen geht es nicht darum „schön“ zu malen, sondern das Tun steht im Vordergrund.
Erlebnisse, Empfindungen, Unausgesprochenes und Unverarbeitetes kann mit Pinsel, Farbe und Musik spielerisch seinen Ausdruck finden.
Durch die wertungsfreie Atmosphäre werden die Kinder ermutigt zu experimentieren und ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen. Dadurch wird die Kreativität, die eigene Schöpferkraft angeregt.

Wenn Kinder lernen, auf sich selbst zu hören, lernen sie, für sich selbst zu denken und ihren Gefühlen zu vertrauen. Sie entdecken ihren eigenen Ausdruck für das was sie berührt und bewegt. Gefühle von Freude, Stolz und Zuversicht stellen sich ein - ihr Selbstwert und ihre Selbstsicherheit können wachsen - und somit die Kompetenz, mit Schwierigkeiten im Alltag und in der Schule umzugehen.

Intuitives Malen stärkt die Fähigkeit in der Welt zu leben, macht Spaß, weckt Freude, bringt Entspannung und Erleichterung und trägt somit nicht unwesentlich zur Ausgeglichenheit Ihres Kindes bei.