Was sich reimt, tut Kindern gut...



Fast alle Kinder sind große Fans von Reimen und Gedichten. Diese schon früh ausgeprägte Liebe fürs Lyrische hat Gründe, die sich sofort nachvollziehen lassen: Kindergedichte haben einen schönen Klang, lassen sich leicht erlernen, aufsagen oder singen, sie sind oft lustig und schließlich kann man sie ohne Mühe in Bewegung umsetzen.
Und obwohl es vordergründig beim Reimen, Singen und Dichten nicht ums Lernen geht, bieten Gedichte noch viel mehr als Spaß und Unterhaltung: Sie eröffnen zum Beispiel Gelegenheiten, die korrekte Aussprache der Laute zu üben. In dem kurzen Liedchen über die Katze im Schnee kommen nicht nur sämtliche Vokale zum Einsatz, sondern auch Gaumenlaute wie das K, Zungenstützlaute wie das L und das D und Zungenlaute wie das SCH und das Z. Kompakter lässt sich Aussprache gar nicht trainieren - und mit mehr Spaß auch nicht.
Klar artikuliertes und rhythmisches Sprechen birgt noch ein weiteres Plus, das den Kindern in ihrer Entwicklung zu Gute kommt: Es sorgt für eine nachhaltige Stärkung des Atemstroms, belüftet auf diese Weise den Nasen-, Rachen-, und Ohrenraum und befördert damit insgesamt die gesunde Ausformung der Sprachorgane.

Vergnügen im Wechsel
Reime und Gedichte wecken bei Kindern auf spielerische Weise die Lust daran, selber zu sprechen. Der verlässliche Rhythmus und der klare Aufbau sind wie stabile Pfeiler, an denen die Kleinen sich bei ihren sprachlichen Gehversuchen gut festhalten können: Wenn etwa die eine Zeile lautet "Morgens früh um sechs", dann ergibt sich fast wie von selbst die Fortsetzung "Kommt die kleine Hex". Die gereimte Struktur macht's möglich, dass die kleinen Zuhörer schon bald intuitiv und später auch auswendig wissen, wie es mit dem Gedicht oder dem Lied weitergeht. Das wiederum schult die für den Spracherwerb so wichtigen Bestandteile wie Konzentration, Merkfähigkeit, Sprachgefühl und Wortschatz.
Kinder, denen das Prinzip des Reimens früh genug klar ist, entwickeln auch ein Bewusstsein dafür, dass Wörter aus Silben bestehen und einen Anfang und ein Ende haben - eine wichtige Voraussetzung, um später Lesen und Schreiben lernen zu können.
Gemeinsam zu reimen macht natürlich besonders viel Spaß, wenn in dem Gedicht nach Kindergeschmack ordentlich etwas passiert, so wie in diesem bekannten "Epos", das mit einem harmlosen Hinweis auf Onkel Fritz beginnt und mit einem echten Knalleffekt endet:

 

Ich kenn' nen Witz von Onkel Fritz,
den darf ich nicht verraten,
sonst kommen die Piraten
und schießen mit Tomaten.
Tomaten sind zu rot,
da schießen sie mit Brot.
Brot ist zu teuer,
da schießen sie mit Feuer.
Feuer ist zu heiß,
da schießen sie mit Eis.
Eis ist zu kalt,
da geh'n sie in den Wald.
Der Wald ist zu eng,
da macht die Hose peng.

 

 

Gemeinsam reimen wir Sprüche, Gedichte, was unsere Phantasie hergibt. Am Ende werden unsere literarischen Werke mit Stolz unserem Publikum präsentiert!

 

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